5 Spiele und Punktemaximum!
An diesem regnerischen Sonntag musste man zu Hause gegen den FC Stäfa 3 ran. Auf tiefem Terrain wollte man den nächsten 3er einfahren. Man wusste nicht genau wie stark Stäfa 3 einzuschätzen ist, da sie doch sowohl gegen den Tabellenzweiten FC Neumünster 2 als auch Zürich Nord ein Unentschieden erreicht hatten.
Trainer Hedinger wendete wiedermal das Rotationsprinzip an, welches bei diesen „enormen“ Belastungsstrapazen sehr wichtig ist und überraschte aufgrund einiger Absenzen mit dem Matchaufgebot.
Man wollte die Fäden von Anfang an in die Hand nehmen und den Gegner mit Pressing unter Druck setzen. In den Anfangsminuten gelang das relativ gut. Das ZWEI kam zu guten Chancen, welche jedoch nicht verwertet werden konnten. Stürmer Arias beschäftigte die Abwehr ein paar Mal, es fehlte leider auch oft das nötige Glück.
35. Min. Nachdem Böniger auf der Seite angespielt wurde (Offside?) und den Ball gekonnt in die Mitte flankte, war es Michard, welcher das bisher fehlende Glück für sich beanspruchen konnte und in Manier eines Ninja Turtles den Ball mit dem Rücken ins Tor beförderte, 1:0, wichtig!
Stäfa 3, verstärkt angeblich durch drei Spieler der 2ten Mannschaft, kam in der ersten Halbzeit kaum zu Torchancen bzw. auch nur in die Nähe des Tores von Sousa. In der 39. Minute wurde es dann erstmals gefährlich vor dem Tor des ZWEI. Nach Abstimmungsfehler mit Sousa landete eine Kopfballrückgabe von Rothen fast im eigenen Tor. Mit einer herrlichen Rettungsaktion im Stile von Eric Cantona, konnte Rothen aber soeben noch den Ball vor dem bereitstehenden Stürmer weggrätschen. Der hohe Preis für diese Aktion: Rothen musste nach Bekanntschaft mit dem Pfosten verletzt ausgewechselt werden.
Nach der Pause wollte man schnell das 2:0 suchen. Für Hedinger kam Kuzma, welcher mit einer soliden Leistung im Mittelfeld seine Kreise zog. Ein Debüt beim ZWEI gab es für den spritzigen Bossard, welcher für Arias ins Spiel kam und die Abwehr in der Folge immer wieder in Bedrängnis brachte.
Das ZWEI drückte und Stäfa 3 blieb weiterhin ungefährlich. Immer wieder versuchte es Sillari aus der 2ten Reihe mit satten Schüssen, der gegnerische Keeper war leider gut in Form und machte einige Knaller zunichte.
Später trat Egli zum Freistoss an und zirkelte diesen knapp übers Gehäuse.
In der 78. Min verabschiedete sich dann der glücklose Sillari und für ihn kam Dedushi zum Einsatz, ebenfalls ein Debüt beim ZWEI.
Der eingewechselte Wey traf in der 85. Minute nur die Querlatte; es war fast nicht auszuhalten, der Ball wollte einfach nicht mehr ins Tor.
Stäfa hingegen ging nun auf tutti und stellte auf eine 3-Mann Verteidigung um. Dadurch gab es zwar ein wenig mehr Unordnung vor dem Sechzehner des ZWEI, so richtig gefährlich wurde es aber trotzdem nicht mehr.
Es blieb beim italienischen Resultat von 1:0 und somit bei fünf Siegen in fünf Spielen, tip top!
Am nächsten Sonntag kommt es dann in Witikon zum Spitzenduell und Derby gegen den zweitplatzierten FC Neumünster 2. Wir sind bereit!
FC Witikon 2 : FC Stäfa 3 1:0 (1:0)
Tor Witikon: Michard
Zuschauer: ca. 20
Karten: Arias (Gelb), Bajra (Gelb)
Witikon: Sousa, Bakos, Hess, Egli, Rothen (40. Min. Almene), Hedinger (45. Min. Kuzma), Michard, Beer (67. Min. Welti), Böniger (82. Min. Wey), Sillari (78 Min. Dedushi), Arias (45. Min. Bossard)
Stäfa: Pause, Maurer, Müller, Boughanim, Wolf, Gojani, Meier, Niedermann, Videcnik, Laib
Ersatz: Lenggenhager, Zuber, Bajra F.