«Auf nach Bella Italia» war das Motto des diesjährigen Trainingslagers der 1. Mannschaft des FCW. Im kleinen, aber charmanten Städtchen Garda liessen wir uns erneut nieder und genossen zwischen 26. Februar und 1. März frühlingserwachende, italienische Sonne und Fussball.
Mit 14 Spielern und zwei Trainern reisten wir an und wohnten in einem gediegenen Hotel, speisten auf hohem Küchenniveau, nutzten den geheizten Pool wie auch den Wellnessbereich, und – weswegen wir auch angereist waren – trainierten intensiv, um uns auf die bevorstehende Rückrunde vorzubereiten.
Das Leben eines «Fussballprofis» kann sich schon sehen lassen: essen, trainieren, ausspannen, und wieder von vorne. Neben mehreren Trainingseinheiten, in welchen das Gewicht auf die Taktik gelegt wurde, spielten wir zwei Testpartien. Gegen das ortsansässige FC Garda, welches einen technisch versierten Fussball beherrschte und nebenbei bereits Spielerlöhne bezahlt, sowie gegen die sehr körperbetont spielende Mannschaft des deutschen Vereins Steinen. In diesen beiden Spielen fielen unsere Leistungen sehr unterschiedlich aus. Aber man konnte bereits Ansätze desjenigen Fussballs erkennen, den wir zu spielen versuchen: den Ball laufen lassen, als Mannschaft kompakt stehen und kommunizieren. In diesen und weiteren Punkten wollen wir uns verbessern, um die zweite Spielhälfte erfolgreicher zu gestalten.

1. Mannschaft bei der Vorbereitung zum Spiel gegen Garda
Neben dem Fussballerischen hat dieser Aufenthalt aber der Mannschaft vor allem bezüglich Teamspirit gut getan. Vor Saisonbeginn neu zusammengewürfelt haben wir – jüngere und ältere Spieler – uns nun besser kennen und schätzen gelernt. Gemeinsam wollen wir nun die zukünftigen Spielzeiten in Angriff nehmen. Zum Ende dieser wenigen aber doch anstrengenden Tage feierten wir neben dem Abschluss auch Patrick Eggens Geburtstag mit reichlich essen und noch mehr trinken.
Wir verabschiedeten uns schliesslich voneinander und von Garda, und waren uns einig: hier kann man gerne in einem Jahr wieder einkehren. Der FCW-Kult-Bus verschwand brausend im dichten Nebel des Städtchens, und unsere unfreiwilligen, italienischen Nachbarn waren bestimmt froh, dass wieder etwas Ruhe in Garda, zumindest in der Region des Hotels, einkehrte.
Bedanken möchten wir uns herzlich beim FC Witikon und den Donatoren, die es uns erst ermöglicht haben, dieses verlängerte Wochenende zu geniessen.