Anlässlich der 93. Generalversammlun des FC Witikon wurde unser langjähriges Mitglied Hans Dubach nach über mehreren Jahrzehnten Vorstandsarbeit gebührend aus dem Gremium verabschiedet. Unser FCW-Korrespondent Beat Eberschweiler berichtet.
Mit neun Minuten Verspätung begann die 93. GV des FCW im schmucken Ambiente des Gesundheitszentrums für das Alter in der Kienastenwies. Dort sassen 65 Mitglieder im Raum, davon 54 stimmberechtigt, und 11 (wer rechnet, dem fällt es auf), wollten anschliessend nicht essen. Aber Achtung: es waren auch Stimmberechtigte dabei, oder andersherum, es assen auch nicht Stimmberechtigte mit.
Die Traktanden, konkret der Jahresbericht, die Finanzen, die Wahlen, die Mitgliederbeiträge, die Statutenänderung, die Kurzberichte aus dem Frauenfussball (FFC Südost), zum Integrationsprogramm (von Geflüchteten, aktuell 70-80 an der Zahl) und zu den grosszügigen Geldgebern (Donatorenclub 87 und FCW Business Circle), all das ging schlank durch, und war doch völlige Nebensache.
Es ereignete sich nämlich Historisches, es trat Hans Dubach aus dem Vorstand zurück! Hans, der 1957 als C-Junior in den Club einstieg, der in den sportlich erfolgreichen 1980er Jahren Präsident war, der anschliessend in die Rolle des Vizepräsidenten wechselte. Und unser Hans, der das ganze bisherige 21. Jahrhundert umsichtiger Finanzchef des Vereins war.
Das macht insgesamt 45 Jahre Vorstandstätigkeit für den FC Witikon. Seine letzte Amtshandlung war die Präsentation des Budgets 2026, das erstmals eine halbe Million Franken übersteigt.
Engagiert, kompetent, bescheiden – so arbeitete er für den Verein, und so hat er sich verabschiedet. Ein kurzer Satz des Dankes, fertig. «servir et disparaître» heisst das auf gut Schweizerdeutsch.
Lieber Hans Dubach, es kann nicht genug gewürdigt werden, was Du alles geleistet hast! Ein riesiges Dankeschön von uns allen.