So schön! Er fand endlich wieder statt, der Hauhüttenjahresapéroanlass. Margrit und Hans Dubach organisierten wie schon die Jahre zuvor Speis und Trank, und sie wurden dafür zurecht mit Blumen und Wein beschenkt.
Wie das nun mal so ist bei solchen Anlässen, es gibt kurze Ansprachen, lange Finger, um ans Buffet zu kommen, und es wird kreuz und quer über die Tische geredet. So blieb dem Korrespondenten bloss, die in diesem Tohuwabohu* aufgefangenen Satzfetzen zu notieren. Das tönte dann etwa so:
Ich spiele nicht Fussball, aber die Tochter ist im Südost – der FCW hat Geburtstag, 90 Jahre. Es geht zur FIFA – nein, es wird keinen Qatarischen Wein geben aus den Rebbergen von Infantino – es hat auch gute Leute dort oben – wenn man älter wird, kämpft man nicht mehr um den Ball, sondern gegen Zucker und Cholesterin – Ziggezagge zoggezagge hoihoihoi – Martin [Gröbli], bisch schon fertig mit den Aasprach? - wissen eigentlich alle, dass die GV 2023 am Mo 27. März stattfindet? – Wo, im Elefant? – draussen vor der Hauhütte steht schon lange ein Auto mit Stuttgarter Kennzeichen – die Polizei Hottingen ist dran [Oktober]– die Polizei Hottingen ist dran [November]– die Polizei Hottingen ist dran [Dezember]– die Polizei Hottingen sagt, es gehe demnächst etwas [Januar] – häts no Salami?
* Tohuwabohu ist ein Lehnwort aus dem Hebräischen. Es bezeichnet ein heilloses Durcheinander und ist damit politisch korrekt. Hätte es seinen Ursprung darin, dass man den Eingeboreneninnen in Polynesien diese Eigenschaft vorurteilsbehaftet anhängt, wäre es politisch weniger korrekt.
Eingeboreneninnen ist natürlich überhaupt nicht korrekt. Nicht aufgefallen? Nicht weiter schlimm, wir alle sind noch im Winterpausenmodus. Es ist noch weit bis zum Rückrundenstart. Geniesst diese Zeit der erlaubten Faulenz.
Beat Eberschweiler
FCW-Korrespondent