Der FC Witikon sah den Sieg am letzten Sonntag nie gefährdet
Ich lüge nicht, wenn ich sage, dass der FC Hinwil ein einziges Mal auf das Tor von Grob geschossen hat. Es stimmt auch, dass dies ein sehr schwacher Freistoss gewesen ist. In Anbetracht dessen, dass der FCW immer ein Tor schiesst, war es klar, dass er auch siegreich vom Platz gehen würde, und dies mit zum Teil sehr schönen Kombinationen. Eine solche eröffnete auch das kurzweilige Spiel. Die Städter erkämpften sich in der gegnerischen Gefahrenzone den Ball, Weber flankte direkt, Cathomas liss zwischen den Beinen passieren, doch Ruch zog den Ball aus neun Metern über das Tor. Bei einer ähnlichen Aktion schoss Weber den Torwart an. Der nächste Angriff war schliesslich von Erfolg gekrönt: Capeder spielte Weber herrlich in den Lauf an, dieser leitete auf dem Boden liegend für Heeb weiter, der überlegen den Torwart überwand. Die Witiker dominierten dermassen, dass sich sogar die Verteidiger des Öfteren in den Angriff einschalteten. Lohrmann, einer dieser Verteidiger kam zu einem misslungenen Schuss, der aber Genoud direkt vor die Füsse fiel, und aus kürzester Distanz war es für den jungen Mittelfeldspieler kein Problem, das Skore zu erhöhen. Ein weiterer Schuss Lohrmanns aus 30 Metern prallte unglücklicherweise von der Lattenunterkante ab. Riesiger Bruch im Spiel Eine halbe Stunde lang passierte in der zweiten Halbzeit wirklich gar nichts erwähnenswertes, ausser dass die Gastgeber aus dem Oberland sich vermehrt aufs foulen reduzierten. Dies sollte zweimal vom eher unglücklich pfeifenden Schiedsrichter mit der gelb-roten Karte bestraft werden. Von da an spielten sich die Witiker endlich wieder Chancen heraus. Genoud schloss im zweiten Versuch mit seinem zweiten Tor ab. Lohrmann erzielte sein verdientes Tor per Solo und Schaufelberger ging auf ähnliche Weise vor, um das Schlussresultat von 0:5 herzustellen. Der Sieg ging auch in dieser Höhe in Ordnung, denn einige Tore mehr hätten doch noch herausschauen können. Die Verteidigung stand bis auf wenige Szenen kompakt, erkämpfte sich den Ball ohne grössere Probleme und liess sich vom rüpelhaften Benehmen der Gegenspieler nicht beeinflussen. Fazit: Hinwil war dem FCW nie gewachsen, haderte mehr mit dem Publikum und dem Referee, als dass man versuchte, Fussball zu spielen. Und Trainer Perenzin musste nicht in die Hosen steigen! Matchtelegramm: Hinwil-FC Witikon 0:5 Tore: 0:1 Heeb (18.), 0:2 Genoud (28.) 0:3 Genoud (75.), 0:4 Lohrmann (78.), 0:5 Schaufelberger (90.) FC Witikon: Grob; Lohrmann, Zanchetta, Capeder (31. Albisser), Vonwil; Heeb, Genoud, Häuptli (56. Schaufelberger), Ruch; Weber, Cathomas. Gelbe Karte für Genoud. Nächstes Spiel des FCW am 29.10. um 10.15 Uhr auf der Looren in Witikon.