Der FC Witikon kam am Sonntag nicht über ein 2:2 bei Schwamendingen hinaus
Nebel in der Luft, Sand im Getriebe. So begann dieses Spiel. Grob verhalf den Gastgebern mit seinem Fehler beinahe zu einer frühen Führung. Allerdings konnte der Stürmer den Ball, der die Lücke zwischen Grobs Beinen fand, aus spitzem Winkel nicht verwerten. Witikon versuchte das Spiel zu machen, doch viele Fehlpässe hinderten sie daran. Weber testete zum ersten Mal die Qualitäten des Torwarts mit einem Weitschuss, den dieser bravourös hielt. Von da an passte man sich wieder einmal ans schwache Spiel der Gegner an. Die Bälle fanden den Weg in die Spitze nicht. Der erste Schritt beim Dribbling war nicht explosiv genug. Glück hatte man trotzdem, denn Zanchetta hätte nach einem Foul als letzter Mann gut und gerne statt der gelben auch die rote Karte sehen können und seine Mannschaft wäre früh dezimiert gewesen. Das Spiel hatte keine Würze, die Abschlüsse schienen hilflos und waren meist ungefährlich. Dazu gesellten sich einige Unaufmerksamkeiten, von denen Schwamendingen eine zur Führung ausnützten. Die Retourkutsche kam postwendend. Der FCW führte schnell einen Einwurf aus, der via Kopfballverlängerung den Weg zu Genepretti fand und dessen zentralen Fallrückzieher konnte der Torwart nur noch aus dem Netz fischen. Mehrere "Hundertprozentige" In der zweiten Halbzeit diktierte der Gast das Spielgeschehen. Wiederum war Genepretti in einen Angriff verwickelt. Er lenkte einen langen Ball direkt auf Capeder weiter, der sich alleine vor dem Torhüter wiederfand und zur Führung einschob. Diemal waren es die Schwamendinger, die nicht um eine Antwort verlegen waren. Der Ex-Witiker Okouo erkämpfte sich auf der linken Seite den Ball, machte einige Schritte in Richtung Tor und schloss dann aus etwa 25 Metern ab. Sein nicht sehr harter, dafür platzierter Schuss schlug im nahen Lattenkreuz ein. Pech und Unvermögen sollten dann den FCW am Sieg hindern. Mehrere Male hatten es die Angreifer in der Hand, beziehungsweise auf dem Fuss, ein Tor zu erzielen. Capeder vergab zwei Grosschancen, Heebs Kopfball strich knapp am Pfosten vorbei. Aber das kennen die Spieler bereits. Gute Möglichkeiten werden sehr oft nicht genutzt. Zwar trifft die alte Fussballerweisheit nicht zu, die da lautet: wer die Tore nicht schiesst, der kassiert sie dann. Als positiv schien man den erzielten Punkt auch nicht aufzufassen, figuriert doch Schwamendingen ein paar Plätze hinter dem FCW in der Tabelle. Die Spieler müssen sich wohl an der eigenen Nase nehmen, denn sie sind es, die die Tore erzielen müssen. Die Chancen dazu spielen sie sich in jedem Spiel mühelos heraus, aber eben. Matchtelegramm: Schwamendingen-FC Witikon 2:2 Tore: 1:0 (35.), 1:1 Genepretti (36.) 1:2 Capeder (62.), 2:2 (69) FC Witikon: Grob; Lohrmann, Zanchetta, Capeder, Vonwil; Genepretti, Heeb,Genoud (46. Albisser), Ruch; Weber (70. Cathomas), Imbach Gelbe Karten für Zanchetta und Cathomas. Nächstes Spiel des FCW am 15.10. um 10.15 Uhr auf der Looren in Witikon.