Mit einem viel zu knappen 0:1 wurde am Sonntag der FC Venusia geschlagen.
Der Sieg geht zweifellos in Ordnung. Doch der Trainer der Witiker dürfte wohl eher mit seinem Haarschnitt zufrieden gewesen sein, denn seine Schützlinge gaben ihm genug Gründe wegen der vielen vergebenen Chancen seine Frisur mittels "Sich-selber-die-Haare-Ausraufen" zu verlieren. (Anm: angesprochener Perenzin hat schon seit Jahren eine Kahlrasur.) Ähnlich muss es wohl dem Trainer von Venusia gegangen sein, musste er doch zusehen, wie sein Team den Gästen die ganze Arbeit abnahm. Zuerst erzielte sein Verteidiger ein Eigentor, bald darauf flog ein Spieler vom Platz und in der zweiten Halbzeit folgte ein weiterer Mitspieler dem Beispiel seines Kollegen. Zu neunt spielte Venusia und der Weg zu ihrem Tor war wie eine Autobahn für die Looremer. Jeder durfte einmal vor das Tor kommen, teils liess man die Stürmer sich persönlich Duelle mit dem Torwart liefern. Allerdings brachten die Witiker Stürmer das Kunststück zustande, die Bälle überallhin zu befördern, nur nicht ins gegnerische Tor. Allein in der letzten Viertelstunde hätten sie das Skore auf ein halbes Dutzend heben können. Bleibt zu hoffen, dass sich diese katastrophale Chancenauswertung nicht etabliert. Ansonsten muss der FCW wohl öfters auf solch spendable Gegner hoffen. Matchtelegramm: Venusia-FC Witikon 0:1 Tore: 0:1 Eigentor (16.) FC Witikon: Grob; Lohrmann, Häuptli, Hedinger, S. Vonwil; Heeb, Capeder, Genou, Ruch; Imbach, Antolin ( Weber, M. Vonwil)