Der FC Witikon verliert gegen Kosova nach gutem Anfang mit 4:2
Man knüpfte nahtlos an die Spielweise wie gegen Polizei vom letzten Sonntag an. Konzentriert, zweikampfstark, souverän; das waren die ersten 25 Minuten des FCW. Man stand gut, kam durch aggressives Zweikampfverhalten immer wieder schnell in Ballbesitz und schoss auch die ersten beiden Tore. Häuptli konnte bei einer Flanke in einem Wirrwarr von Spielern am höchsten springen und köpfelte den Ball unter die Latte. Wenige Minuten später fiel das 0:2. Der Kosova-Hüter wurde beim Herauslaufen von einem Bogenball erwischt und Genepretti beförderte den Ball aus kurzer Distanz hinter die Linie. Trotz zwei-Tore-Führung eine schlechte Chancenauswertung Obwohl man noch höher hätte führen können schien alles nach den Wünschen der Gästemannschaft zu laufen, bis die 44. Minute kam: Grob schoss beim Versuch, vor dem Stürmer zu klären, dessen Schienbein an, wobei des Balles Flugbahn direkt im Tor endete, und so konnte das Heimteam wieder Hoffnung schöpfen und Selbstvertrauen tanken. Bis dahin hatte Kosova kaum eine Torchance erspielt, aber mit diesem Tor und der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit brachen alle Dämme im Witiker Spiel. Man stand nicht mehr nahe genug am Mann und so schaffte sich Kosova unter frenetischem Jubel ihrer Fans eine Überzahl im Mittelfeld. Da war es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie die nächsten Tore schiessen sollten. Insgesamt erhöhten sie das Skore auf 4:2. War man sich nach der Führung und der guten Anfangsphase zu siegessicher? Auf alle Fälle nahm die Leistung der Witiker ab und ein Gegner wie Kosova kann in solchen Momenten nicht mehr gehalten werden. Matchtelegramm: Kosova-FC Witikon 4:2 Tore: 13. Häuptli 0:1; 22. Genepretti 0:2; 44. 1:2; 55. 2:2; 59. 3:2; 75. 4:2. FC Witikon: Grob; Lohrmann, Zanchetta, Hedinger, Vonwil; Capeder ( 70. Spörri), Genou, Häuptli, Ruch; Genepretti, Imbach (52. Antolin)