Aktive 2 im Trainingslager in Caslano: der Bericht

Zwischen 14. und 16. März 2003 bereiteten sich unsere Aktiven 2 in Caslano auf die Rückrunde vor. Im Folgenden findet man den Bericht dazu. Weitere Bilder sind in der Bildergalerie zusammengestellt.

Am Freitagmorgen besammelten wir uns auf dem Parkplatz der Sportanlage Witikon, um die Reise ins Tessin mit dem FCW Sportbus in Angriff zu nehmen. Nach einem ersten kurzen Verpflegungshalt bei der Bäckerei Hotz fuhren wir auf dem schnellsten Weg gen Süden. Na ja, vielleicht nicht ganz auf dem schnellsten Weg!! Auf Grund eines «kleines Orientierungsproblems» von M. B. aus Z. konnten wir uns nämlich an der wunderschönen Landschaft des San Bernardino-Passes erfreuen, statt der eintönigen Aussicht im dunklen und stickigen Gotthardtunnel. Sonst verlief die Fahrt aber problemlos und dank Szabi Kaszas' Wundertüte war die Stimmung bei zehn von elf Insassen bei der Ankunft in Caslano hervorragend.

Eindlich wieder einmal Training auf richtigem Rasen

Da der Zeitplan wegen des längeren Weges ein wenig durcheinander geraten war, begaben wir uns sofort zum Mittagessen in ein uns vom letzten Jahr bekanntes Restaurant nahe beim Luganersee. Nach der Pasta-Stärkung bezogen wir dann unsere Zimmer im Hotel «Parco Lago» und bereiteten uns auf das für 16:30 Uhr angesetzte Training vor. Der Platz war zwar ausgetrocknet und infolgedessen ein bisschen holprig, trotzdem war es für uns eine gute Sache, erstmals seit langer Zeit wieder auf einem richtigen Rasenplatz zu trainieren, statt wie bis anhin auf dem Kunstrasen oder dem Hau. Auf alle Fälle standen noch 15 Minuten nach offiziellem Trainingsschluss diverse Spieler auf dem Platz und übten sich in Flankenbällen oder Torschüssen.

Zum Abendessen nach Italien

Für das Nachtessen waren aber alle rechtzeitig bereit und so fuhren wir mit dem Bus über die Grenze in eine vom ortskundigen Dani Schürch empfohlene Pizzeria. Und wirklich: die Pizzen waren GROSSartig, die Preise hingegen tief und die Bedienung herzlich. Einzig Hannes musste um sein Essen kämpfen. Das Highlight des Abends war aber Hassene Daassis wort- und gestenreiche Darstellung drei seiner besten Witze. Denn was gibt es Schöneres, als wenn man bei einem Witz auch schon vor der Pointe lachen kann?

Footing vor dem Frühstück

Der nächste Tag begann früh und anstrengend, weil irgend jemand am Vorabend das Wort «Footing» ausgesprochen hatte! So joggten wir also bereits vor dem Frühstück eine gute halbe Stunde um den Hausberg von Caslano. Und nach dem Frühstück stand dann schon bald einmal das nächste Training auf dem Programm. Zu diesem durften wir unseren FCW Präsidenten, Ivo Leiss, begrüssen, der sich wegen unseres aktuellen Torhütermangels (einer ist im Militär, einer erholte sich von einer Blinddarmoperation und der Dritte weilte im Ausland) bereit erklärt hatte, uns am Wochenende als Goalie zur Verfügung zu stehen. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön! Wir nutzten die Gelegenheit und schossen uns warm, und Ivo die Finger heiss.

3:0 Pflichtsieg gegen die Junioren A des FC Langnau

Am Nachmittag wollten wir dann etwas für’s Selbstvertrauen tun, und spielten einen Match gegen die A-Junioren des FC Langnau im Emmental (Meisterklasse). Wir gewannen das Spiel zwar 3:0, konnten aber mit der gebotenen Leistung nur teilweise zufrieden sein. Aber wahrscheinlich war ja sowieso der Platz schuld oder der Ball oder ...

Abendessen in einem Grotto

Das Abendessen genossen wir in einem Grotto in der Nähe von Lugano. Weil mit Ivo ein neuer Zuhörer anwesend war, nutzte Hassene noch einmal die günstige Gelegenheit, seine drei Witze zum Besten zu geben. Anschliessend fuhren wir mit dem Bus nach Lugano und verbrachten den Rest des Abends im «Ethik». Die meisten von uns spürten aber wohl die Strapazen des Tages und kehrten vor 01:00 Uhr mit dem Bus zurück. Einige wenige Nachtschwärmer fanden den Weg nach Hause erst früh am Morgen.

Verschleisserscheinungen im letzten Training

Während des Trainings am wunderschönen Sonntagmorgen machten sich erste Verschleisserscheinungen im Kader bemerkbar. Gegen Schluss des Trainings sassen drei Spieler mit unterschiedlichen Blessuren am Seitenrand und schauten zu, wie sich Ivo im Tor erfolgreich als «Telefonauskunft 111» ausgab. Nach dem Training hatten wir nur kurz Zeit, um zu packen und aus dem Hotel auszuchecken. Das Mittagessen in Caslano markierte den Schlusspunkt des Aufenthaltes.

Biasca - Mendrisio zum Dessert

Für den Sonntagnachmittag war ursprünglich einmal noch ein Besuch des Serie A Spiels Inter – Como vorgesehen gewesen. Wir hatten uns jedoch schon am Freitag für die zeitlich und finanziell günstigere Alternative des Tessiner 1. Liga-Derbys Biasca – Mendrisio entschieden. Im schmucken Stadion inmitten der Berge bekamen wir ein äusserst unterhaltsames Spiel zu sehen. Die Gäste sicherten sich den 3:4 Sieg mit einem Tor in der 85. Minute, nachdem sie lange mit zwei Toren zurückgelegen hatten.

Rückreise ohne Probleme

Nach Spielende traten wir endgültig die Heimreise an und kamen abgesehen von zwei bis drei Staus ohne Probleme in Witikon an. Dank der grosszügigen Unterstützung durch den Club und der hervorragenden Koordination und Organisation vor Ort durch Dani Schürch, sowie der bewährten Lagerleitung durch Mäni Michel konnten wir alles in allem auf ein erfolgreiches und gelungenes Wochenende zurückblicken. Vielen Dank deshalb an alle Verantwortlichen!

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