Der FCW schlägt ein schwaches Meilen

Am letzten Sonntag wurde der Gegner von der Goldküste mit einem zu knappen 4:2 besiegt

Die Witiker wollten von Beginn an zeigen, dass das Unentschieden gegen Schwamendingen ein Ausrutscher war und starteten mit sehr frischem Wind in das Spiel. Man versuchte früh schon die beiden Stürmer in Position zu bringen, was teilweise sehr gut gelang. Cathomas schoss aus kurzer Distanz allerdings nur den Goalie an. Nach einem kurzen Hoch der Gäste, die Grob mit einigen gefährlichen Schüssen prüften, kam Häuptli zu einer Grosschance. Die Verteidigung der Meilemer wollte den Ball wegschlagen, doch dieser fand vom gegnerischen Rücken den Weg vor des Witikers Füsse, der es zehn Meter vor dem Tor ebenfalls nur schaffte, dem Torhüter eine weitere Parade zu gestatten, und Cathomas' Kopfball wurde auf der Linie von einem Verteidiger geklärt. Der Gästekeeper hielt noch während einiger Minuten den Kasten seines Teams sauber und liess Genepretti und Heeb nach dessen Schüssen verzweifeln. In der 33. Minute sollte er aber dennoch das Nachsehen haben: Häuptli köpfte eine herrliche Flanke mit viel Gefühl gegen den Lauf des Goalies und brachte seine Mannschaft damit in Führung. Während der gesamten ersten Halbzeit hatten sich immer wieder kleinere Fehler ins Spiel der Looremer eingeschlichen. Oftmals verlor man den Ball wegen unnötiger Stürmerfouls, Fouleinwürfen und verlegte sich mehr aufs Reden denn aufs Fussballspielen. Dazu kam, dass Meilen plötzlich ausgleichen konnte. Tabarez konnte, im Zentrum der witiker Verteidigung freigespielt, Grob aus nächster Nähe bezwingen. Schaufelbergers toller Einstand Das Schicksal wollte es so, dass sich Schaufelbergers Einwechslung für den verletzten Genepretti zu einem Glücksfall für den FCW entwickelte. Bei seiner ersten Aktion konnte er gleich einen Eckball über den Torwart ins Netz köpfeln. Ausserdem war er ein ständiger Unruheherd in der gegnerischen Verteidigung. Sein Team kam nun immer und immer wieder gefährlich vor das Tor, schlampte allerdings beim letzten Zuspiel oder im Abschluss, bis Heeb ein Solo mit einem Flachschuss in die weite Ecke abschloss und einen Zwei-Tore-Vorsprung herstellte. Das Situation, an welche sich die Witiker Anhänger mittlerweile gewöhnt haben sollten, kam nun wieder zum Zug. Die Offensivkräfte des FCW wurden immer wieder herrlich freigespielt, diese jedoch konnten die hochkarätigen Chancen nicht nutzen. Weber scheiterte gleich zweimal. Im Gegenzug bekamen die Gäste einen Freistoss zugesprochen, welchen Grob nur nach vorne abwehrte und Bolliger konnte im Nachschuss die Kugel mit einem Hammer im Tor versenken. Doch die Sorgenfalten auf der Stirn der den Gästen unterlegenen Heimfans sollten sich alsbald glätten, denn Schaufelberger sollte gleich zweimal hintereinander im Mittelpunkt stehen. Zuerst provozierte er mit seiner Aufsässigkeit den Platzverweis seines Gegenspielers, der ihm nach einem kleinen Gerangel die Faust auf den Rücken schlug. Danach stellte er kurz vor Schluss mit seinem zweiten Treffer den Sieg für den FCW sicher. Ein weiteres Tor wurde ihm wegen angeblichem Abseits aberkannt, doch der Neuzugang von Red Star konnte mit seiner Leistung ebenso zufrieden sein wie seine Teamkameraden mit ihrer Darbietung, denn die ganze Mannschaft kämpfte für den Sieg und bügelte ihre Fehler so wieder aus. Erstaunlich ist vor allem, dass eine so junge Mannschaft in den meisten Spielen eine so grosse Dominanz herausspielen kann und dieser Leistung gebührt gehöriger Respekt.. Matchtelegramm: FC Witikon-Meilen 4:2 Tore: 1:0 Häuptli (33.), 1:1 Tabarez (39.) 2:1 Schaufelberger (49.), 3:1 Heeb (57.), 3:2 Bolliger (66.), 4:2 Schaufelberger (84.) FC Witikon: Grob; Lohrmann, Zanchetta, Heeb, Vonwil; Weber, Häuptli, Genoud, Ruch (85. Perenzin); Cathomas (69. Kaufmann), Genepretti (46. Schaufelberger) Gelbe Karte für Schaufelberger

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