Akt. 1 vs. FC Dübendorf 2 3:2

Seit Wochen wurde das Ereignis an den nicht drehenden, und deshalb für unseren Quartiersvereinspräsidenten unbedenklichen Plakatsäulen angekündigt: FCW –Dübendorf 2.

Der Schein der roten Laterne

Durch die verlorenen Auswärtsspiele hatte sich der Schein der roten Laterne bedrohlich genähert. Noch 4 Punkte sind wir von einem Abstiegsplatz entfernt und haben bereits 7 Punkte Rückstand auf Rotweiss Winikon. Jedenfalls beginne ich nun mit Sparen für meine unselige Wette, dass wir am Schluss der Meisterschaft vor dem inititiativen Ustemer Quartierclub liegen werden...Auch die Frau unseres verstorbenen Ehrenpräsidenten, Gisela Brunner, hatte mir versprochen, uns für dieses wichtige Spiel die Daumen zu drücken....

Das Spiel

Hand-und gutgezählte 20 Zuschauer hatten sich bei heftigen Regenschauern schirmbewaffnet auf der Sportanlage zu diesem bedeutungsvollen Spiel gegen den Liganeuling aus der Flughafenstadt eingefunden. Es entwickelte sich ein lebendiges, hochklassiges 3. Liga-Spiel mit klaren Vorteilen für die Witiker. In der 17. Minute erzielte Marc Koch mit einem Gewaltschuss in die hohe Ecke die Führung, die er dann in der 36. Minute mit einem gekonnten Heber ausbaute, nachdem er zwischenhinein eine Riesenchance ungewohnt vergeben hatte. Mit 2:0 ging es in die Pause. Nach der schmerzlichen Erfahrung am Nachmittag mit unserer Eishockey-Nationalmannschaft wagten wir (noch) nicht an einen wertvollen Sieg zu glauben.

Platzregen

Zur zweiten Halbzeit prasselten platzregenähnliche Niederschläge über das Feld und verjagten auch noch die treuesten Fans, die Tiefstrahler mussten eingeschaltet werden. Aus einer Unachtsamkeit heraus entstand in der 55. Minute das Anschlusstor der Gäste. Auf dem immer glitschiger werdenden Terrain erhöhten nun die Dübendorfer den Druck, während die Witiker Maschinerie zusehends ins Stocken geriet. So kam es wie es kommen musste: Kurz vor Schluss wurde der Ausgleich zum 2:2 Tatsache. In einem der letzten verzweifelten Angriffe der Witiker gelang dann dem bis anhin unglücklich kämpfende Dejan Babovic doch noch den vielumjubelten Siegestreffer. Ob das nun der grosse Befreiungsschlag war ? Wir hoffen es.....