FC Rot Weiss Winikon 1 - Akt. 1 0:1

Das Plätschern

Endlich übernahm König Fussball wieder das Geschehen in der Zürcher Sportszene. Rotweiss Winikon – FC Witikon war am Sonntag auf 12.15 Uhr im Bergholz in Uster anberaumt. Eine stattliche Anzahl Witiker hatte auf den Sonntagsbraten verzichtet, um sich zusammen mit den Winikern den fussballerischen Leckerbissen nicht entgehen zu lassen....sofern es denn einer werden sollte...

Das Spiel

Das Spiel plätscherte dahin, viele Fehlpässe, wenig aufregendes. Das Aufregendste war eine ältere Dame, die auf der den Rasen umgebenden Leichtathletikbahn mit den Stöcken in horrendem Tempo ihre Runden drehte. Der Schiri wollte es nicht wahrhaben, die erste Halbzeit als absolute Nullnummer abzuschliessen, und so wurde massiv nachgespielt, ohne dass sich aber Erwähnenswertes ereignet hätte. In der Halbzeitpause einigten sich dann die Exponenten aus den zwei Fanlagern, dass man je eine klare Torchance gesehen haben wollte.

Es plätschert weiter..

Auch die Zweite Halbzeit plätscherte weiter dahin. Der Spielleiter versuchte, etwas Farbe ins eintönige Geschehen zu bringen und verteilte gesamthaft 8 (!) gelbe Karten. Schliesslich, in der 61. Minute passierte das unglaubliche: Dzezair Sacipi übernahm einen geschickt lancierten Steilpass und leitete das Streitobjekt (aus offside-Position ?) ins Winiker Netz, der FCW führte 1:0. Nun öffnete sich das Spiel, ohne aber an Niveau gross zuzulegen. Es fehlten die durchdachten Angriffe, und wenn doch einmal etwas durchkam, bereinigten die beiden sicheren Torhüter die Situationen. Einmal benötigte der Gästetorhüter das Glück des Tüchtigen, als er einen metallklingenden Abpraller seines Verteidigers vom Pfosten weg in Empfang nehmen konnte.

Sieg ist richtungsweisend

Natürlich ist ein Sieg im ersten Spiel der Rückrunde für die Witiker Mannschaft richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Meisterschaft, während die Winiker bei (gefühlten) 70 % Ballbesitz mit dem Schicksal haderten und die Gäste in der Tabelle bis auf einen Punkt herankommen lassen mussten.